Offenbarung der Hölle

an Mary K. Baxter

 

 

 

 

 

Auswahl der Kapitel

Stand: 04. Februar 2021

 

 

 

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Nr. Überschrift NEU Datum
  Kapitel 4    
4.1 Das rechte Bein der Hölle (Teil 4): Mehr Gruben / Wieder gingen wir an brennen-den Gruben vorbei...   18.12.2020
4.2 Das rechte Bein der Hölle (Teil 5): In der nächsten Grube sahen wir eine andere Skelettgestalt   05.01.2021
4.3 Das rechte Bein der Hölle (Teil 6): Die Schreie der lebenden Toten waren überall NEU 04.02.2021
  Kapitel 3    
3.1 Das rechte Bein der Hölle (Teil 1): Seit jener Nacht, in der ich in der Hölle war, war ich nicht fähig zu schlafen...    03.11.2020
3.2 Das rechte Bein der Hölle (Teil 2): Nun will ich versuchen euch zu beschreiben, wie diese dämonischen Wesenheiten aussahen    11.11.2020
3.3 Das rechte Bein der Hölle (Teil 3): Ich fühlte für alle hier so viel Mitleid und so viel Schmerz    26.11.2020
  Kapitel 2    
2.1 Das linke Bein der Hölle (Teil 1): Ein Duft von Horror erfüllte die Luft    30.09.2020
2.2 Das linke Bein der Hölle (Teil 2): Ein Schwall großer Seufzer kam von diesem Mann    05.10.2020
2.3 Das linke Bein der Hölle (Teil 3): So weit meine Augen sehen konnten, sah ich Seelen, die in diesen Feuergruben brannten    10.10.2020
2.4 Das linke Bein der Hölle (Teil 4): Der Morgen kam jedoch nie, sie wartete zu lange    20.10.2020
  Kapitel 1    
1.1 In die Hölle (Teil 1): Im selben Moment wurde meine Seele aus meinem Körper genommen     21.09.2020
1.2 In die Hölle (Teil 2): Es ist pure Wirklich-keit, dass deine Seele entweder in den Himmel oder in die Hölle geht!    24.09.2020

 

 

Kapitel 4

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 4)

 

 

Mehr Gruben

 

 

In der nächsten Nacht kamen Jesus und ich wieder in das rechte Bein der Hölle. Wie auch schon vorher, nahm ich die Liebe wahr, die Jesus für die verlorenen Seelen in der Hölle hat. Ich fühlte Seine Liebe für mich und all die Menschen auf der Erde.

 

  • „Kind,“ sagte Er zu mir, „es ist nicht der Wunsch des Vaters, dass irgend ein Mensch zugrunde geht. Satan verführt viele und sie folgen ihm. Doch Gott vergibt. Er ist ein Gott der Liebe. Wenn alle, die hier sind, aufrichtig zum Vater gekom-men wären und Buße getan hätten, hätte Er ihnen vergeben.“

 

Große Zärtlichkeit befand sich auf dem Gesicht von Jesus.

 

 

Wieder gingen wir an den brennenden Gruben vorbei und sahen noch mehr Menschen, die den Qualen ausgesetzt waren, so wie ich es bereits vorher beschrieben habe.

 

Mein HERR, mein HERR, wie entsetzlich! dachte ich.

 

 

Wir kamen immer weiter und gingen an noch mehr Seelen vorbei, die in der Hölle brannten. Entlang des Pfades streckten sich brennende Hände nach Jesus aus. Dort, wo einst Fleisch gewe-sen war, waren nun nur noch Knochen zu sehen – eine graue Masse aus brennendem und verwestem Fleisch, das in Fetzen herunter hing.

In jeder Skelettgestalt sah ich eine dreckig-graue, Nebel umhüllte Seele, die für immer in dem trockenen Skelett gefangen war.

Durch ihre Schreie konnte ich erkennen, dass sie die Hitze des Feuers fühlten, ebenso auch die Würmer, die Qual und die Hoffnungslosigkeit.

 

 

Ihre Schreie füllten meine Seele mit sehr großer Trauer, so groß, dass ich es nicht beschreiben kann.

Wenn sie nur hätten hören wollen, dachte ich, dann müssten sie nicht hier sein. Ich wusste, dass die Verlorenen in der Hölle alle ihre Gefühle haben. Sie erinnern sich an alles, was ihnen einmal gesagt wurde. Sie wissen, dass es keinen Ausweg aus den Flammen gibt und das sie für immer verloren sind.

Trotz ihrer Hoffnungslosigkeit, hofften sie dennoch, als sie Jesus um Gnade anflehten.

 

 

Wir hielten an der nächsten Grube an – sie war ebenso wie alle anderen. Darin war die Gestalt einer Frau. Ich erkannte sie an ihrer Stimme. Sie flehte Jesus an, Er möge sie doch aus den Flammen befreien.

 

Mit großer Liebe sah Jesus die Frau an und sprach:

  • „Während du auf der Erde warst, rief Ich dich, zu Mir zu kom-men. Ich bat dich, dass du dein Herz Mir gegenüber aufrichtig sein lassen würdest, bevor es zu spät ist. Ich besuchte dich viele Male um Mitternacht, um dir von Meiner Liebe zu erzäh-len. Ich umwarb dich, liebte dich und zog dich zu Mir hin durch Meinen Geist.“
  • „Ja HERR,“ so sagtest du, „ich werde Dir folgen.“
  • Mit deinen Lippen sagtest du, dass du Mich liebst, doch dein Herz sagte etwas anderes. Ich wusste, woran dein Herz hing. Oft schickte ich Meine Boten zu dir, um dir zu sagen, dass du für deine Sünden Buße tun und zu Mir kommen sollst. Aber du hast Mich nicht anhören wollen. Ich wollte dich für den Dienst einsetzen um anderen zu helfen, damit sie Mich fin-den. Doch du wolltest die Welt mehr als Mich. Ich rief dich, aber du wolltest nicht auf Mich hören und auch nicht für deine Sünden Buße tun.“

 

Die Frau sagte zu Jesus:

  • „Erinnerst Du Dich, HERR, wie ich in die Kirche ging und das ich eine gute Frau war? Ich war Mitglied Deiner Kirche. Ich wusste, dass Dein Ruf auf meinem Leben war. Ich wusste, dass ich dem Ruf gehorsam sein muss, koste es was es wolle, und ich tat es.“

 

Jesus erwiderte ihr:

  • „Frau, du bist immer noch voller Lügen und Sünde. Ich rief dich, aber du wolltest nicht auf Mich hören! Es ist wahr, dass du Mitglied einer Kirche warst, aber die Mitgliedschaft in einer Kirche bringt niemanden in den Himmel. Du warst voller Sün-den und hast keine Buße getan. Du hast andere verführt, so-dass sie an Meinem Wort zweifelten. Du warst nicht bereit anderen zu vergeben, wenn sie dich verletzten. Wenn du mit Christen zusammen warst, hast du so getan, als ob du Mich liebst und Mir dienst. Doch, sobald du nicht mehr mit Christen zusammen warst, hast du gelogen, betrogen und gestohlen. Du hörtest auf verführerische Geister und warst zufrieden mit deinem Doppelleben. Du kanntest aber den geraden und schmalen Weg der Wahrheit.“
  • „Und“, sagte Jesus, „du hast auch zweideutig geredet. Du bist über deine Brüder und Schwestern in Christus hergezogen. Du hast sie gerichtet und gedacht, dass du heiliger wärst, obwohl jedoch große Sünde in deinem Herzen war. Eines weiß ich – du wolltest nicht auf Meinen sanften, dich locken-den Geist hören. Du hast das Äußere einer Person beurteilt, ohne auch nur im geringsten zu berücksichtigen, dass es sich bei vielen um Kinder im Glauben handelte. Du warst sehr hart.“
  • „Ja, du sagtest mit deinen Lippen, dass du Mich liebst, aber dein Herz war weit weg von Mir. Du wusstest den Weg des HERRN und hast ihn auch verstanden. Du hast mit Gott gespielt - aber Gott weiß alle Dinge. Wenn du Gott gewis-senhaft gedient hättest, wärst du heute nicht hier. Niemand kann Gott und Satan gleichzeitig dienen.“

 

Jesus wandte sich zu mir und sagte:

  • „In den letzten Tagen werden sich viele vom Glauben abwen-den und dem Geist der Verführung Gehör schenken und damit der Sünde verfallen. Weiche von diesen und bleibe ihnen fern. Gehe nicht auf denselben Weg.“

 

Als wir weggingen, begann die Frau Jesus zu beschimpfen und zu verfluchen. Sie schrie und weinte in absoluter Wut.

 

Wir gingen weiter.

 

Ich war körperlich sehr schwach.

 

 

In der nächsten Grube sahen wir eine andere Skelettgestalt.

 

 

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 5)

 

 

In der nächsten Grube sahen wir

eine andere Skelettgestalt.

 

 

Ich konnte den Gestank des Todes wahrnehmen, noch bevor wir an der Grube ankamen. Dies Skelett sah aus wie alle anderen. Ich wunderte mich, was diese Seele wohl getan hätte, dass sie nun hoffnungslos verloren und die Ewigkeit an diesem schreckli-chen Ort verbringen musste.

 

 

Die Hölle ist ewig.

 

 

Als ich die Schreie der geplagten Seelen hörte, fing ich wiederum an zu weinen.

 

Ich hörte zu, wie eine Frau aus den Flammen der Grube zu Jesus sprach. Sie zitierte das Wort Gottes.

 

  • „Lieber HERR, weshalb ist sie hier´?“ fragte ich.
  • „Hör zu,“ sagte Jesus.

 

Die Frau sagte:

  • „Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch Ihn. Jesus ist das Licht der Welt. Komm zu Jesus und Er wird dich erretten.“

 

 

Als sie all das sagte, hörten ihr viele der verlorenen Seelen rund-herum zu. Manche aber beschimpften und verfluchten sie. Einige sagten ihr, sie solle aufhören.

 

Andere fragten:

  • „Gibt es denn wirklich noch Hoffnung?“ oder „Hilf uns, Jesus!“

 

Großes Leid und Geschrei erfüllte die Luft. Ich verstand nicht, was dort eigentlich geschah. Mir war unklar, warum diese Frau das Evangelium hier in der Hölle predigte.

 

Der HERR kannte meine Gedanken. Er sagte:

  • „Kind, ich rief diese Frau im Alter von 30 Jahren, um Mein Wort zu predigen und ein Zeuge des Evangeliums zu sein. Ich rufe verschiedene Menschen für verschiedene Aufgaben in Meiner Gemeinde. Aber, wenn ein Mann oder Frau, Junge oder Mädchen Meinem Ruf nicht folgen und Meinen Geist nicht annehmen will, ziehe Ich Mich zurück.“
  • „Ja, viele Jahre folgte sie Meinem Ruf und wuchs in der Weis-heit des HERRN. Sie lernte auf Meine Stimme zu hören und tat viele gute Dinge für Mich. Sie studierte das Wort Gottes. Sie betete sehr oft und viele ihrer Gebete wurden erhört. Sie lehrte vielen Menschen den Weg der Heiligkeit. Sie war ihrem Haus treu.“
  • „Die Jahre vergingen, bis sie eines Tages heraus fand, dass ihr Mann eine Affäre mit einer anderen Frau hatte. Obwohl ihr Mann sie um Vergebung bat, wuchs die Bitterkeit in ihr und sie wollte ihm nicht vergeben und ihre Ehre retten. Sicher, ihr Mann hatte nicht richtig gehandelt und hatte eine große Sün-de begangen.“
  • „Aber diese Frau kannte Mein Wort. Sie wusste um Vergebung und ihr war bewusst, dass es in jeder Versuchung einen Aus-weg gibt. Ihr Mann bat sie um Vergebung. Aber sie wollte nicht vergeben. Stattdessen wuchs die Wut in ihr. Sie wollte diese Wut nicht an Mich abgeben.
  • Mit jedem weiteren Tag wuchs in ihr mehr Bitterkeit und sie sprach in ihrem Herzen: „Hier bin ich und diene Gott all diese Zeit und mein Mann begeht mit einer anderen Frau Ehebruch! Denkst Du, das das recht ist?“ fragte sie Mich.
  • Ich sagte, „Nein, das ist natürlich nicht richtig. Aber er kam zu dir und tat Busse und versprach es nie wieder zu tun.“
  • Ich sagte zu ihr, „Tochter, schau in dich hinein und erkenne, dass du es selbst verursacht hast.“
  • „Nicht ich, HERR!“ sagte sie. „Ich bin die Heilige und er ist der Sünder!“
  • Sie wollte nicht auf Mich hören.
  • „Die Zeit verging und sie wollte nicht mehr zu mir beten oder die Bibel lesen. Sie wurde nicht nur ihrem Mann gegenüber wütend, sondern auch gegenüber anderen Menschen. Sie zitierte das Wort Gottes, doch ihrem Mann wollte sie nicht ver-geben.“
  • „Sie wollte nicht auf Mich hören. Bitterkeit nahm zu in ihrem Herzen und somit große Sünde. Mord wuchs in ihrem Herzen auf, wo einst die Liebe geherrscht hatte. Und in ihrer Wut töte-te sie eines Tages ihren Mann und die andere Frau. Satan nahm sie dann schließlich ganz ein und sie beging Selbst-mord.“

Ich sah die verlorene Seele an. Sie hatte Jesus aufgegeben und sich selbst den Flammen und den Schmerzen verdammt.

 

Ich hörte, wie sie Jesus antwortete:

  • „Ich werde jetzt vergeben, HERR,“ sagte sie.
  • „Lass mich heraus, ich werde Dir jetzt gehorsam sein. Siehe, HERR, ich predige jetzt Dein Wort. In einer Stunde werden mich Dämonen abholen, um mich noch schlimmer zu quälen. Sie werden mich für Stunden quälen. Weil ich Dein Wort ver-kündigt habe, sind meine Folterungen qualvoller. Bitte, HERR, ich flehe Dich an, lass mich hier heraus.“


Ich weinte mit der Frau zusammen, die sich dort in der Grube befand und bat den HERRN, dass Er mich doch vor aller Bitter-keit im Herzen bewahren möge.

 

  • „Hilf mir, dass ich nie Hass im Herzen bewahre, Jesus, mein HERR!“ sagte ich.
  • „Komm, lass uns weitergehen,“ sagte Jesus.

 

In der nächsten Grube sahen wir die Seele eines Mannes...

 

 

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 6)

 

 

Die Schreie der lebenden Toten waren überall

 

 

In der nächsten Grube sahen wir die Seele eines Mannes in der Skelettgestalt, die zu Jesus schrie:

  • „HERR, hilf mir zu verstehen, warum ich hier bin!“

 

Jesus sagte:

  • „Friede, sei still! Du weißt, warum du hier bist.“

 

  • „Lass mich hier heraus und ich werde mich gut verhalten,“ flehte der Mann.

 

Der HERR sagte zu ihm:

  • „Sogar in der Hölle hörst du nicht auf zu lügen.“

 

Jesus wandte sich zu mir und sprach:

  • „Dieser Mann war 23 Jahre alt, als er hierher kam. Er wollte das Evangelium nicht hören.
  • Er hörte mein Wort wiederum viele Male und war oft in der Kirche. Ich zog ihn durch Meinen Geist hin zur Erlösung, aber er hatte die Welt und die Lust lieber als Mich. Er liebte das Trinken und wollte Meinem Ruf nicht Folge leisten. Er wuchs in der Kirche auf, aber er wollte sich nicht bekehren.
  • Eines Tages sagte er zu Mir: „Jesus, eines Tages werde ich Dir mein Leben geben.“
  • Aber, dieser Tag kam nie. Eines Nachts, nach einer Party, kam er in den Trümmern eines Autos ums Leben. Bis zum Schluss hatte Satan ihn verführt.“
  • „Er war sofort tot. Er war Meinem Ruf nicht gefolgt. Andere starben ebenfalls bei dem Unfall. - Satans Arbeit ist zu töten, zu stehlen und zu zerstören. Wenn dieser junge Mann nur auf Mich gehört hätte!
  • Es ist nicht der Wille Gottes, das irgendjemand zugrunde geht. Satan wollte die Seele dieses Mannes und er zerstörte sie durch Sorglosigkeit, Sünde und Alkohol.
  • Jedes Jahr werden viele Familien und Leben durch Sünde und Alkohol zerstört.“

 

Wenn die Menschen nur erkennen würden, dass die Lust und das Verlangen nach den Dingen dieser Welt nur für eine kurze Zeit währt!

 

Wenn du zu Jesus, dem HERRN kommst, so wird Er dich vom Alkohol befreien! Rufe Jesus an und Er wird dich hören und dir gerne helfen! Er will dein Freund sein! Vergiss nicht, dass Er dich liebt und das Er die Kraft hat, dir deine Sünden zu vergeben.

 

Verheiratete Christen - Jesus warnt euch vor dem Ehebruch. Das Verlangen nach dem anderen Geschlecht, auch wenn es nicht zum eigentlichen Ehebruch kommt, könnte Ehebruch im Herzen sein.

 

Junge Leute, bleibt mit Gottes Hilfe fern von den Drogen und sexuellen Sünden. Wenn ihr euch versündigt habt, so wird Gott euch vergeben. Jetzt , wo noch Zeit ist, ruft nach Ihm. Findet starke, erwachsene Christen und bittet sie, ob ihr mit ihnen über eure Probleme reden könnt. Ihr werdet froh und dankbar darüber sein, dass ihr euch in dieser Welt die Zeit dafür genommen habt, bevor es zu spät ist.

 

Satan kommt wie ein Engel des Lichts, um die Welt zu verführen. Obschon der junge Mann das Heilige Wort Gottes kannte, ist es nicht verwunderlich, dass das sündhafte Leben dieser Welt so verführerisch für ihn aussah. Nur noch eine Party, dachte er, Jesus wird das schon verstehen. Aber Satan und der Tod kennt keine Gnade.

 

Er wartete schließlich zu lange. Ich sah die Seele des Mannes an und wurde an meine eigenen Kinder erinnert.

 

„Oh Gott, mögen sie Dir dienen!“ Ich weiß, dass viele, die das hier nun lesen, liebe Verwandte haben, vielleicht Kinder, die sie keinesfalls in der Hölle sehen wollen.

Erzähle ihnen von Jesus, bevor es zu spät ist. Sag ihnen, dass sie wegen ihrer Sünden Buße tun sollen und das Gott ihnen vergeben und für sich absondern wird.

 

Die Schreie des Mannes klangen in mir über Tage. Ich werde seine Schreie, in denen sich sein Bereuen nur zu deutlich aus-drückte, nie vergessen.

Ich erinnere mich an das Fleisch, das an ihm herunter hing und in den Flammen brannte.

Die Verwesung kann ich nicht vergessen. Auch der Gestank nach Tod, die Höhlen, in denen einst die Augen waren, die dreckig-graue Seele und die Würmer, die durch die Knochen krochen. Die Gestalt des jungen Mannes, die Arme flehentlich Jesus entgegen gehalten, als wir dann zur nächsten Grube gingen.

 

  • „Lieber HERR,“ betete ich, „bitte gib mir die Kraft weiter zu gehen.“

 

Da hörte ich die Stimme einer Frau, die in Verzweiflung schrie. Die Schreie der lebenden Toten waren überall.

 

Schon bald waren wir an einer Grube, in der sich diese Frau befand. Sie flehte mit all ihrer Seelenkraft, dass Jesus sie dort herausholen möge.

 

  • „HERR,“ sagte sie, „bin ich nicht schon lange genug hier? Meine Folter ist härter, als ich ertragen kann. Bitte, HERR, lass mich raus!“

Seufzer schüttelten ihre Gestalt und ein tiefer Schmerz lag in ihrer Stimme. Ich wusste, dass sie sehr litt.

 

Ich sagte:

  • „Jesus, kannst Du nichts für sie tun?“

 

Dann sprach Jesus zu der Frau:

  • „Während deiner Zeit auf der Erde rief Ich dich immer wieder, dass du zu Mir kommen sollst. Ich bat dich, dein Herz Mir gegenüber rechtschaffen zu machen, anderen zu vergeben, gerecht zu sein und von der Sünde fern zu bleiben.
  • Ich besuchte dich sogar mitten in der Nacht und zog dich durch Meinen Geist immer und immer wieder. Mit deinen Lippen versichertest du Mir, dass Du Mich liebst, aber Dein Herz war weit weg von Mir. Wusstest du nicht, dass nichts vor Gott verborgen ist?
  • Du hast andere betrogen, aber du konntest Mich nicht betrü-gen. Dennoch schickte ich andere, dir zu sagen, dass du Buße tun solltest, doch du wolltest nicht hören. Du wolltest nicht hören, du wolltest nicht sehen und hast sie in deiner Wut weggeschickt.
  • Ich führte dich an Orte, wo du Mein Wort hören konntest. Doch du wolltest Mir dein Herz nicht geben.“
  • „Weder tat es dir leid, noch schämtest du dich für deine Taten. Du hattest dein Herz verhärtet und dich von Mir abgewandt. Jetzt bist du verloren und nichts kann mehr verändert werden. Du hättest auf Mich hören sollen.“

 

Danach sah sie Jesus an und begann Gott zu lästern und Ihn zu verfluchen. Ich spürte die Gegenwart der bösen Geister und wusste, das sie es waren, die lästerten und fluchten.

 

Wie unsagbar traurig, für immer in der Hölle verloren zu sein! - Widerstehe du dem Teufel im Namen JESU, während du die Möglichkeit hast, und er muss von dir fliehen! Jesus sagte: „Die Welt und alles, was in ihr ist, wird vergehen, aber mein Wort besteht ewiglich.“

 

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Kapitel 3

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 1)

 

 

 

Seit jener Nacht, in der ich in der Hölle war, war ich nicht fähig zu schlafen oder zu essen. Jeden Tag durchlebte ich die Hölle von neuem. Wenn ich meine Augen schloss, war die Hölle alles, was ich sehen konnte.

Noch immer konnte ich die Schreie der Verdammten in meinen Ohren hören. Als wäre es ein Fernsehprogramm – so durchlebte ich all die erlebten Dinge immer und immer wieder. Jede Nacht war ich in der Hölle und am Tag arbeitete ich, um die passenden Wörter zu finden, wie ich diese schrecklichen Vorkommnisse der Welt weitergeben könnte.

 

 

  • Jesus erschien mir wieder und sagte: „Diese Nacht gehen wir in das rechte Bein der Hölle, mein Kind. Hab keine Angst, Ich liebe dich, Ich bin mit und bei dir.“

 

 

Das Gesicht des HERRN war so schmerzerfüllt und Seine Augen waren gefüllt mit viel Zärtlichkeit und tiefer Liebe.

Auch wenn jene in der Hölle für immer verloren waren, wusste ich, dass ER sie immer noch liebte – und das für alle Ewigkeit.

 

 

  • „Mein Kind,“ sagte Er, „Gott, unser Vater gab jedem von uns einen Willen, sodass wir wählen können, ob wir Ihm oder Satan dienen wollen. Wie du siehst, hat Gott die Hölle nicht für die Menschen gemacht. Satan verführt viele ihm nachzu-folgen, aber die Hölle wurde eigentlich für Satan und seine Engel gemacht. Es ist nicht mein Wunsch, noch der Wunsch meines Vaters, das irgendjemand dort zugrunde geht.“

 

 

Tränen des Mitleids rollten über die Wangen von Jesus..

 

 

  • Er fing an wieder zu sprechen. „Erinnere dich an Meine Worte in den kommenden Tagen, während Ich dir die Hölle zeige: 'Ich habe alle Macht im Himmel und auf Erden!' Nun, es wer-den Momente kommen, in denen es so scheint, als ob Ich dich verlassen hätte, aber so ist es nicht. Und es wird Zeiten geben, in denen wir von den bösen Mächten und und den verlorenen Seelen gesehen werden und zu anderen Zeiten werden sie uns nicht sehen. Aber, wohin wir auch gehen, Friede sei mit dir und habe keine Angst, Mir zu folgen.“

 

Wir gingen zusammen weiter.

Weinend folgte ich Ihm ganz dicht auf dem Fuße. Ich weinte seit Tagen und die Wirklichkeit der Hölle war dauernd vor meinen Augen. In mir schrie es. Mein Geist war sehr, sehr traurig.

 

 

Wir kamen im rechten Bein der Hölle an.

 

Als ich nach vorn sah, bemerkte ich, dass wir auf einem trocke-nen, verbrannten Weg gingen. Schreie erfüllten die dreckige Luft und der Gestank des Todes war überall. Dieser Gestank war manchmal so abstoßend, dass es mir den Magen umdrehte. Überall war Dunkelheit, außer dort, wo das Licht von Jesus strahl-te und um die brennenden Gruben, die überall in der Gegend waren - so weit ich nur sehen konnte.

Auf einmal gingen die verschiedensten Dämonen an uns vorbei. Boshafte Gestalten knurrten, während sie an uns vorbei husch-ten. Dämonen der verschiedensten Größen und Formen sprachen miteinander. Vor uns erteilte ein großer Dämon Befehle an kleinere.

 

  • Wir hielten an um zuzuhören und Jesus sagte: „Es gibt auch eine unsichtbare, dämonische Armee, von denen wir nun hier einige sehen, zum Beispiel Dämonen, böse Geister der Krank-heit.“

 

  • „Geht!“ sagte der größere Dämon zu den boshaften Gestalten und Dämonen. „Macht viele böse Dinge. Zerstört ihre Häuser und ihre Familien. Verführt schwache Christen, gebt falsche Informationen und bringt so viele ihr könnt auf falsche Wege. Ihr werdet dafür eine Auszeichnung bekommen, wenn ihr wiederkommt.“
  • „Erinnert euch, ihr müsst vor denen vorsichtig sein, die Jesus aufrichtig als ihren Erretter angenommen haben. Sie haben die Kraft euch auszutreiben und zu vernichten. Geht nun und durchquert die Erde. Ich habe viele, die bereits dort sind und es sind noch mehr, die ich senden kann. Vergesst nicht, wir sind Diener des Prinzen der Finsternis und der Kraft der Lüfte."

 

 

Danach flogen die boshaften Gestalten aus der Hölle hinaus. Am Eingang vom rechten Bein der Hölle öffneten und schlossen sich die Tore sehr schnell um sie hinaus zu lassen. Einige 'gingen' durch den Trichter hinaus, durch welchen wir hinein gekommen waren.

 

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 2)

 

 

Nun will ich versuchen euch zu beschreiben, wie diese dämoni-schen Wesenheiten aussahen:

  • Derjenige, der die Anweisungen gab, war sehr groß und hatte die Größe eines voll ausgewachsenen Grizzlybären. Er war braun, sein Kopf sah aus wie der einer Fledermaus und seine Augen lagen tief in seinem behaarten Gesicht. Haarige Arme fielen von seinen Seiten herab und Krallen kamen aus den Haaren in seinem Gesicht.
  • Ein kleiner Dämon sah aus wie ein Affe mit überlangen Armen und Haaren an seinem ganzen Körper. Sein Gesicht war sehr klein und er hatte eine spitze Nase. Nirgendwo konnte ich Augen bei ihm entdecken.
  • Ein anderer wiederum, hatte einen riesigen Kopf, große Ohren und einen langen Schwanz.
  • Wieder ein anderer hatte die Größe eines Pferdes und glatte Haut.

Mir wurde speiübel beim Anblick all dieser Dämonen, der teuf-lischen Geister und dem scheußlichen Gestank, der von ihnen ausging. Überall, wo ich hinsah, waren Dämonen und böse Geister. Der größte dieser Dämonen erhielt seine Befehle direkt von Satan.

 

 

Jesus und ich gingen den Weg hinunter, bis wir zu einer neuen Grube kamen. Schmerzensschreie und unvergessliches, leider-fülltes Klagen war überall.

 

 

Mein HERR, was kommt als Nächstes, dachte ich.

 

 

Wir kamen direkt an Dämonen vorbei, die uns nicht sahen und hielten bei einer feurigen Schwefelgrube. In dieser Grube war ein großer Mann gefangen. Ich hörte ihn das Evangelium predigen. Ich sah erstaunt zu Jesus um eine Antwort zu bekommen, da ER ja alle meine Gedanken kannte.

 

  • Er sagte: „Als dieser Mann auf der Erde lebte, war er ein Pre-diger des Evangeliums und einige Zeit lang sprach er die Wahrheit und diente Mir.“

 

Ich wunderte mich, was dieser Mann in der Hölle verloren hatte.

 

 

Er war ungefähr 180 cm groß und sein Skelett war dreckig, grau und sah aus wie ein Grabstein. Teile seiner Bekleidung hingen noch immer an ihm herunter.

 

 

Ich wunderte mich, weshalb die Flammen diese zerrissenen und zerfetzten Kleider nicht verbrannt hatten.

 

 

Brennendes Fleisch hing an ihm herunter und sein Schädel sah aus, als stünde er in Flammen. Ein grässlicher Gestank kam von ihm. Ich sah den Mann, als er seine Hände ausstreckte, als hätte er ein Buch in den Händen, aus dem er Verse vorliest.

 

 

Wieder erinnerte ich mich was Jesus gesagt hatte: „Du hast alle deine Sinne in der Hölle und sie sind hier viel intensiver.“

 

 

Der Mann las Vers um Vers und ich dachte mir, das ist gut.

  • Jesus sprach zu diesem Mann mit großer Liebe in Seiner Stimme: „Friede, sei still!“

 

Sofort hörte der Mann auf und drehte sich langsam zu Jesus hin. Ich sah die Seele des Mannes in seinem Skelett.

 

  • Er sagte zu Jesus: „HERR, jetzt will ich allen Menschen die Wahrheit predigen. HERR, jetzt bin ich bereit zu gehen und allen von diesem Platz zu erzählen. Während ich auf der Erde war, glaubte ich weder, dass es eine Hölle gibt; noch glaubte ich an Deine Wiederkunft. In meiner Kirche predigte ich, was die Leute hören wollten. Mit der Wahrheit machte ich manche Kompromisse.“
  • „Auch mochte ich niemanden einer anderen Hautfarbe oder Rasse und verursachte, dass viele Menschen von Dir weggin-gen. Ich hatte meine eigenen Ansichten über den Himmel und über Recht und Unrecht. Mir ist bewusst, dass ich viele ver-führte, weshalb sie dem Wort Gottes nicht mehr glaubten und dass ich Arme ihres Geldes beraubte.
  • Aber HERR, lass mich gehen und ich will das Rechte tun. Ich werde kein Geld mehr aus der Kirchenkasse nehmen. Ich habe schon Busse getan. Ich will alle Menschen lieben – egal welcher Rasse und Farbe.“

 

  • Jesus sagte: „Du kanntest das Heilige Wort Gottes und somit die Wahrheit, hast sie aber verleugnet, verdreht und falsch repräsentiert. Die Vergnügungen des Lebens waren für dich wichtiger als die Wahrheit. Ich besuchte dich persönlich um dich umzustimmen, aber du wolltest nicht. Du gingst deinen eigenen Weg und die Bosheit war dein Herr. Du kanntest die Wahrheit, aber du wolltest nicht Buße tun oder zu Mir zurück-kehren. Ich war allezeit für dich da. Ich wartete auf dich, dass du Buße tust, aber das hast du nicht getan. Und nun ist das Urteil gefällt.“

 

Mitleid war auf dem Gesicht von Jesus. Ich wusste, dass wenn dieser Mann auf den Ruf Jesu' gehört hätte, so wäre er nun nicht hier.

 

Oh Leute, bitte hört!!!

 

  • Jesus sprach erneut mit dem Abgefallenen: „Du hättest die Wahrheit predigen sollen und dadurch hättest du viele auf den Weg der Gerechtigkeit zurückgeführt. Das Wort Gottes sagt, dass alle Ungläubigen in den brennenden Feuersee geworfen werden.“
  • „Du kanntest den Weg vom Kreuz. Du kanntest den Weg der Gerechtigkeit. Die wusstest die Wahrheit zu predigen. Aber Satan erfüllte dein Herz mit Lügen und du verfielst der Sünde. Mit aufrichtigem Herzen hättest du Buße tun sollen und nicht nur halbherzig. Mein Wort ist wahr. Es lügt nie. Und jetzt ist es zu spät, zu spät.“

 

Als Jesus zu Ende gesprochen hatte, zeigte der Mann Jesus die Faust und verfluchte Ihn.

In tiefem Kummer gingen Jesus und ich zur nächsten Grube. Der abgefallene Prediger fluchte immer noch und war wütend auf Jesus.

 

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Das rechte Bein der Hölle (Teil 3)

 

 

Als wir an den Feuergruben vorbei kamen, streckten die Verlo-renen ihre Hände nach Jesus aus und riefen mit bettelnder Stimme um Gnade. Ihre knochigen Hände und Arme waren grauschwarz von den Flammen – kein lebendiges Fleisch oder Blut noch Organe – nur noch Tod.

 

Innerlich weinte ich: Oh Erde, bereue! Wenn du nicht Buße tust, kommst du hierher. Halte an, bevor es zu spät ist!

 

 

Wir hielten an einer anderen Grube.

 

Ich fühlte für alle hier so viel Mitleid und so viel Schmerz, dass ich dadurch körperlich schwach war und fast nicht stehen konnte. Große Seufzer schüttelten mich.

 

  • „Jesus, in mir schmerzt es so,“ sagte ich.

 

Aus der Grube sprach eine Frauenstimme zu Jesus. Sie stand im Zentrum der Flammen und die Flammen umhüllten ihren gesam-ten Körper. Ihre Knochen waren voller Würmer und totem Fleisch.

 

  • Als die Flammen um sie herum loderten, erhob sie ihre Hän-de zu Jesus und schrie: „Lass mich hier heraus. Ich will Dir jetzt mein Herz geben. Ich will anderen von Deiner Vergebung erzählen. Ich will ein Zeuge für Dich sein. Ich flehe Dich an, bitte lass mich hier heraus!“

 

  • Jesus erwiderte: „Mein Wort ist wahr und es sagt aus, dass alle Buße tun und von ihren Sünden umkehren sollen. Sie sollen mich fragen, ob Ich in ihr Leben kommen soll, wenn sie nicht in die Hölle kommen wollen. Durch Mein Blut ist die Schuld der Sünden vergeben. Ich bin treu und gerecht und vergebe allen, die zu Mir kommen. Ich werde sie dann nicht weg stoßen.“

 

  • Er drehte sich um, sah die Frau an und sprach: „Wenn du auf Mich gehört hättest, zu Mir gekommen wärst und Buße getan hättest, hätte Ich dir vergeben.“

 

  • Die Frau fragte: „HERR, gibt es keinen Weg hinaus?“

 

  • Jesus sprach sehr sanft: „Frau, du hattest viele Möglichkeiten zur Buße, aber du hast dein Herz verhärtet und wolltest nicht. Und, du kanntest Mein Wort, welches sagt, dass alle Huren ihren Teil im Feuersee haben werden.“

 

  • Jesus drehte sich zu mir um und sprach: „Diese Frau hatte verschiedene Affären mit diversen Männern und durch ihre Schuld brachen viele Familien auseinander. Trotz allem, was geschah, liebte Ich sie. Ich kam zu ihr, nicht um sie zu ver-dammen, sondern als Erlöser. Ich habe viele Meiner Diener zu ihr geschickt, damit sie Buße tun und von ihren falschen Wegen umkehren sollte – aber, sie wollte nicht. Als sie noch eine junge Frau war, rief Ich sie, aber sie blieb auf ihrem bösen Weg. Sie machte vieles falsch. Ich hätte ihr vergeben, wenn sie zu Mir gekommen wäre. Satan trat dann in ihr Leben, sie wurde verbittert und konnte niemandem vergeben.“
  • „Sie ging nur in die Kirche um Männer zu verführen. Wäre sie zu Mir gekommen, wären ihre Sünden vergeben und durch Mich weg gewaschen worden. Ein Teil von ihr, wollte mir dienen, aber du kannst nicht Gott und Satan zur selben Zeit dienen. Jede Person muss die Entscheidung treffen, wem sie dienen will.“

 

  • „HERR,“ schrie ich, „gib mir Kraft weiterzugehen.“

Es schüttelte mich von Kopf bis Fuß wegen des Horrors hier in der Hölle.

 

  • Jesus sagte zu mir: „Friede. Sei ruhig.“
  • „Hilf mir, HERR,“ schrie ich. „Satan will nicht, dass wir die Wahrheit über die Hölle wissen. In all meinen wildesten Träu-men hätte ich niemals gedacht, dass die Hölle so ist. Lieber Jesus, wann wird das zu Ende sein?“

 

  • „Mein Kind,“ antwortete Jesus, „nur der Vater weiß, wann das Ende kommen wird.“
  • Und wieder sprach Er zu mir: „Friede. Sei ruhig.“

Da kam große Kraft über mich.

 

 

Jesus und ich gingen weiter zwischen den Gruben hindurch.

 

Ich wollte jeden Menschen aus dem Feuer reißen und sie zu den Füßen Jesu bringen. Innerlich weinte ich sehr. Ich dachte, nie-mals will ich, dass meine Kinder hierher kommen.

 

 

Dann wandte sich Jesus zu mir und sagte ruhig: „Mein Kind, wir werden jetzt zu dir nach Hause gehen. Morgen Abend werden wir wieder in diesen Teil der Hölle zurückkehren.

 

 

Zurück in meinem Haus schrie und weinte ich bitterlich. Am Tag durchlebte ich im Nachhinein die Hölle und den Horror dessen, was ich dort gesehen hatte. Ich erzählte jedem, dem ich begeg-nete über die Hölle. Ich berich-tete jedem über den Schmerz und die Qualen der Hölle, die jeden Verstand übersteigen.

 

 

Diejenigen, die all das hier lesen, bitte, ich flehe euch an, tut Buße von euren Sünden. Rufe Jesus an und bitte Ihn, dass Er dich errettet.

 

Rufe Ihn heute an, warte nicht bis morgen!!!

 

Vielleicht kommt dein Morgen nie. Die Zeit vergeht so schnell.

 

  • Geh bitte auf deine Knie und lass dich von deinen Sünden reinigen.
  • Seid freundlich zueinander; Jesus zuliebe,
  • seid lieb und vergebt einander.
  • Wenn du wütend auf jemanden bist, vergib ihm.

 

Es lohnt sich nicht, für Wut und Unversöhnlichkeit in die Hölle zu kommen.

  • Vergib jedem, so wie Jesus auch uns unsere Sünden vergibt.

 

Jesus wird uns vergeben, wenn wir ein bußfertiges Herz haben. Er wird uns mit Seinem Blut von unseren Sünden reinigen. Liebe deine Kinder und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Der Herr der Gemeinde sagt: „Tut Busse, glaubt an das Evangelium und ihr seid errettet.“

 

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Kapitel 2

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Das linke Bein der Hölle (Teil 1)

 

 

Ein Duft von Horror erfüllte die Luft.

  • Jesus sagte zu mir: „Im linken Bein der Hölle gibt es sehr viele Gruben. Dieser Tunnel hat viele Abzweigungen, die in andere Teile der Hölle führen. Wir werden aber zuerst einige Zeit im linken Bein der Hölle verbringen.“
  • „Diese Dinge, die du sehen wirst, werden dir für immer in Erinnerung bleiben. Die Welt muss über die Realität der Hölle Bescheid wissen. Viele, viele Sünder und sogar einige Meiner Kinder glauben nicht, dass die Hölle wirklich existiert. Ich habe dich auserwählt, dass du ihnen die Wahrheit über die Hölle berichtest. Alles, was ich dir über die Hölle und andere Dinge zeigen werde, ist absolut wahr.“

 

Jesus selbst offenbarte sich mir in der Gestalt eines glanzvollen Lichtes, prachtvoller als die Sonne. Die Gestalt eines Mannes befand sich im Zentrum dieses Lichtes. Manchmal sah ich Jesus in der Gestalt eines Mannes und andere Male in der Gestalt eines Geistes.

 

  • Er sprach wieder zu mir: „Kind, wenn ich spreche, hat der VATER gesprochen. Der VATER und Ich sind eins. Erinnere dich immer daran, dass die Liebe über allem steht und dass du deinem Nächsten vergibst. Komm jetzt, folge mir.“

 

Während wir gingen, flohen böse Geister vor der Gegenwart des HERRN.

  • „Oh Gott, oh Gott,“ schrie ich. „Was kommt als Nächstes?“

 

Wie ich schon vorher sagte, war ich während meiner Anwesen-heit in der Hölle, im Vollbesitz meiner Sinne. Alle in der Hölle haben ihre Sinne. Meine arbeiteten nun auf Hochtouren.

 

 

Angst lag auf jeder Seite und unbeschreibliche Gefahr lauert überall. Jeder Schritt, den ich tat, war schlimmer, als der vorige. Es gab Eingänge, die die Größe eines kleinen Fensters hatten und die sich oben am Tunnel sehr schnell öffneten und schlos-sen. Mark und Bein durchdringendes Geschrei erfüllte die Luft, während viele böse Kreaturen an uns vorbei flogen. Sie flogen hinauf und zum Tor hinaus aus der Hölle.

 

Bald waren wir am Ende des Tunnels angelangt. Ich zitterte vor Angst, weil überall Gefahr lauerte. Ich war dankbar für den Schutz, den Jesus mir gab. Ich danke Gott für Seine allmächtige Kraft, mit der Er uns selbst in den Gruben der Hölle schützte.

 

Mit diesem Schutzschild dachte ich fortwährend: „Nicht mein Wille VATER, sondern Dein Wille geschehe.“ Ich sah meinen Körper an. Zum ersten Mal stellte ich fest, dass ich ein Geist-wesen war, aber meine Körperform beibehalten hatte. Ich war gespannt, was als Nächstes kommen würde.

 

Jesus und ich kamen von dem Tunnel auf einen Weg mit weiten Landgebieten auf beiden Seiten. So weit meine Augen sehen konnte, waren überall Feuergruben. Sie waren ein Meter zwanzig breit und einen Meter tief und hatten die Form einer Schüssel.

 

  • Jesus sagte: „Im linken Bein der Hölle gibt es viele Gruben wie diese hier. Komm, ich werde dir einige von ihnen zeigen.“

 

An der Seite von Jesus sah ich in eine dieser Gruben hinein. Schwefel war in den Seiten eingebettet und glühte rot wie heiße Kohlen im Feuer. Im Zentrum dieser Grube war eine verlorene Seele, die gestorben war und in die Hölle kam. Am Boden der Grube begann Feuer zu brennen, schwappte nach oben und schloss die verlorene Seele in Flammen ein.

Plötzlich erstarb das Feuer in der Grube zu Glut, um im nächsten Moment, mit rauschendem Ton, wieder über die gefolterte Seele zu schwappen. Ich schaute und sah, dass die verlorene Seele in der Grube in ihrem eigenen Skelett gefangen war.

 

  • „Mein HERR,“ schrie ich bei diesem Anblick, „kannst Du sie nicht befreien?“

 

Wie grausam und schrecklich war dieser Anblick! Ich dachte daran, dass ich das ja auch sein könnte.

 

  • Ich sagte: „HERR, wie traurig ist es, das anzusehen und zu wissen, dass diese Seele dort lebendig ist.“

 

Ich hörte einen Schrei aus der Mitte der ersten Grube heraus. Darin sah ich eine Seele in Form eines Skelettes schreien:

 

„Jesus, hab Gnade!“

 

  • „Oh HERR,“ sagte ich.

Es war die Stimme einer Frau. Ich sah zu ihr und wollte sie aus dem Feuer ziehen. Ihr Anblick brach mir das Herz. Das Skelett, in Form einer Frau, mitten in einem schmutzigen, grauen Dunst, sprach zu Jesus. In Schock versetzt hörte ich ihr zu. Verwestes Fleisch hing in Fetzen von ihren Knochen und während es brannte, fiel das Fleisch auf den Boden. Dort wo die Augen einst waren, sah man nur noch leere Höhlen. Sie hatte keine Haare mehr.

Das Feuer begann bei ihren Füßen in kleinen Flammen und wurde stärker, als es empor stieg und ihren Körper verschlang. Die Frau sah aus, als würde sie fortwährend brennen, auch wenn die Flammen nur noch Glut waren. Tief aus ihrem Inneren kamen Schreie und herzzerreißendes, verzweifeltes Stöhnen.

 

„HERR, HERR, ich will hier heraus!“

 

Sie versuchte nach Jesus zu greifen. Ich sah zu Ihm und sah großen Schmerz auf Seinem Gesicht.

 

  • Er sagte zu mir: „Mein Kind, du bist hier bei Mir, damit die Welt erfährt, dass das Resultat der Sünde der Tod ist – die Hölle ist wahrhaftige Realität!“

 

Ich schaute wieder zu der Frau hin und sah, wie Würmer aus ihren Knochen herauskrochen. Ihnen machte das Feuer nichts aus.

 

  • Jesus sagte: „Sie weiß es und sie fühlt diese Würmer in sich.“ 
  • „HERR, hab Gnade!“ Ich schrie, als das Feuer den Höhe-punkt erreichte und das grausame Verbrennen von Neuem begann.

 

Großes Geschrei und tiefes Schluchzen schüttelte das Skelett in dem die Seele der Frau war. Sie war verloren. Es gab keinen Weg hinaus.

 

  • „Jesus, warum ist sie hier?“ fragte ich mit leiser Stimme, wobei ich sehr Angst erfüllt war.
  • Jesus sagte: „Komm.“

 

Der Weg, auf dem wir gingen, war ein weitläufiger Weg, der sich, so weit meine Augen sehen konnten, durch Feuergruben schlän-gelte.

Die Schreie der lebendigen Toten, gemischt mit Stöhnen und grässlichem Kreischen, hörte ich von allen Seiten. Es gab keine ruhige Minute in der Hölle. Der Geruch von Tod und verwestem Fleisch hing schwer in der Luft.

 

Wir kamen zu der nächsten Grube. Inmitten der Grube, die die gleiche Größe hatte wie die anderen, war eine weiteres, lebendes Skelett.

 

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Das linke Bein der Hölle (Teil 2)

 

 

  • Eine Männerstimme schrie aus der Grube: „HERR, habe Gnade mit mir!“

 

Nur wenn sie sprachen, konnte ich erkennen, ob die Seele ein Mann oder eine Frau war.

 

 

Ein Schwall großer Seufzer kam von diesem Mann.

  • „Ich entschuldige mich Jesus. Vergib mir. Nimm mich von hier heraus. Ich bin schon seit einigen Jahren hier in diesem Fol-terplatz. Ich flehe Dich an, lass mich heraus!“

 

Ich sah zu Jesus und sah, dass auch Er weinte.

 

  • „HERR, Jesus,“ schrie der Man aus der brennenden Grube, „habe ich nicht genug gelitten für meine Sünden? Seit mei-nem Tod sind 40 Jahre vergangen.“

 

  • Jesus sagte: „Es steht geschrieben: 'Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben!' Alle Spötter und Ungläubige werden ihren Teil im Feuersee haben. Du wolltest die Wahr-heit nicht glauben. Oft habe ich die Meinen zu dir geschickt, um dir den Weg zu zeigen, aber du wolltest nicht auf sie hören. Du hast sie ausgelacht und hast das Evangelium abgelehnt. Auch als ich am Kreuz für dich gestorben war, hast du mich verspottet und wolltest nicht Buße tun deiner Sünde wegen. Mein Vater gab dir viele Möglichkeiten, um errettet zu werden. Wenn du nur gehört hättest!“

Jesus weinte.

 

  • „Ich weiß, HERR, ich weiß!“ schrie der Mann. „Aber ich will jetzt Buße tun.“

 

  • „Es ist zu spät,“ sagte Jesus. „Das Urteil ist gesprochen.“

 

  • Der Mann wiederholte: „HERR, einige meiner Leute werden hierher kommen, weil sie keine Buße tun werden. Bitte HERR, lass mich gehen, damit ich ihnen erzählen kann, dass sie Buße von ihren Sünden tun sollen, während sie noch auf der Erde sind. Ich will nicht, dass sie auch hierher kommen.

 

  • Jesus sagte: „Sie haben Pastoren, Lehrer, Älteste – alle ver-künden das Evangelium. Sie werden es ihnen erzählen. Sie haben auch den Vorteil moderner Kommunikationssysteme und viele andere Wege, um mich kennenzulernen. Ich habe Arbeiter zu ihnen gesandt, damit sie glauben mögen und errettet werden können. Wenn sie nicht glauben, nachdem sie das Evangelium gehört haben, werden sie auch nicht glauben, nachdem einer von den Toten auferstanden ist.“

 

Daraufhin geriet der Mann in äußerste Wut und fing an zu flu-chen. Böse, gotteslästerliche Wörter kamen von ihm. Im Banne des Horrors sah ich, wie die Flammen empor stiegen und sein totes, verwestes Fleisch zu brennen anfing und von ihm abfiel.

Inmitten dieser Schale des Mannes, sah ich seine Seele. Sie sah wie ein dreckig-grauer Dunst aus, welcher das Innere seines Skeletts füllte.

 

 

  • Ich wandte mich zu Jesus hin und schrie: „HERR, das ist ja entsetzlich!“

 

  • Jesus sagte: „Die Hölle ist Realität und das Gericht existiert. Ich liebe sie alle so, mein Kind. Dies ist nur der Anfang von schrecklichen Dingen, die Ich dir zeigen werde. Es wird noch sehr viel mehr kommen.“
  • „Sage es der Welt für Mich, dass die Hölle Realität und Wirk-lichkeit ist und das Männer und Frauen für ihre Sünde Buße tun müssen. Komm, folge Mir. Wir müssen gehen.“

 

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Das linke Bein der Hölle (Teil 3)

 

 

In der nächsten Grube war eine sehr schmal gebaute Frau, die aussah, als wäre sie 80 Jahre alt. Ich kann nicht sagen, woher ich ihr Alter wusste, aber ich wusste es. Ihre Haut war von den stän-dig lodernden Flammen verbrannt und nur die Knochen waren geblieben – mit einer dreckigen, dunstigen Seele darin. Ich sah zu, als das Feuer sie verbrannte.

Später waren nur noch die Knochen übrig und darin krabbelten die Würmer, denen das Feuer nichts ausmachen konnte.

 

  • „HERR, wie schrecklich!“ schrie ich. „Ich weiß nicht, ob ich weiter gehen kann, es ist so scheußlich, es übersteigt meinen Verstand.“

 

So weit meine Augen sehen konnten, sah ich Seelen, die in die-sen Feuergruben brannten.

 

  • „Mein Kind, dies ist der Grund, warum du hier bist,“ antworte-te Jesus. „Du musst die Hölle gesehen haben, um die Wahr-heit darüber zu erzählen. Himmel und Hölle sind Wirklich-keiten! Komm, wir müssen weitergehen.“

 

Ich schaute zu der Frau zurück. Ihre Schreie waren sehr, sehr schmerzlich. Während ich sie ansah, faltete sie ihre knochigen Hände zusammen, als ob sie beten wolle.

 

Ich konnte nicht anders, als nur weinen. Ich war in der Gestalt eines Geistes und weinte. Ich wusste, dass die Menschen in der Hölle all das real fühlten.

 

Jesus kannte meine Gedanken.

  • „Ja, mein Kind,“ sagte Er, „das tun sie. Wenn Menschen hierher kommen, dann haben sie die selben Gefühle und Gedanken, als wenn sie noch auf der Erde wären. Sie erinnern sich an ihre Familien und Freunde und an all die Zeiten, in denen sie die Chance hatten, Busse zu tun, diese aber nicht wahrnahmen. Die Erinnerungen sind immer mit ihnen. Wenn sie doch nur an das Evangelium geglaubt und Busse getan hätten, bevor es zu spät war.“

 

 

Ich sah wieder zu der alten Frau und erst jetzt merkte ich, dass sie nur ein Bein hatte. Es schien, als ob Löcher in ihre Hüftkno-chen gebohrt worden waren.

 

  • „Was ist das, Jesus?“ fragte ich.
  • Er sagte: „Kind, während sie auf der Erde war, hatte sie Krebs und sehr viele Schmerzen. Eine Operation rettete ihr Leben. Sie lag für viele Jahre im Bett als bittere, alte Frau. Viele Mei-ner Kinder, kamen zu ihr und beteten und sagten ihr, dass ich sie heilen kann. Sie sagte aber, „Gott hat mir dies angetan“ und sie wollte keine Busse tun und an das Evangelium glau-ben. Sie kannte mich sogar einmal, aber im Laufe der Zeit fing sie an mich zu hassen.“
  • „Sie sagte, sie brauche Gott nicht und wolle nicht, dass Ich sie heile. Dennoch habe Ich mich für sie eingesetzt, immer noch wollte Ich ihr helfen, sie heilen und segnen. Sie drehte Mir jedoch den Rücken zu und verfluchte Mich. Sie sagte, dass sie Mich nicht wolle. Immer wieder flehte Mein Geist sie an. Sogar noch nachdem sie Mir den Rücken zugedreht hatte, versuchte Ich, sie durch Meinen Geist, zu Mir zu ziehen, aber sie wollte nicht hören. Zum Schluss starb sie und kam dann hierher.“

 

  • Da schrie die alte Frau Jesus zu: „HERR, Jesus bitte vergib mir jetzt. Ich entschuldige mich, dass ich keine Busse getan habe, als ich noch auf der Erde war.“
  • Mit großem Seufzer schrie sie heraus zu Jesus: „Wenn ich nur Busse getan hätte, bevor es zu spät war! HERR, hilf mir hier heraus. Ich will Dir dienen. Ich werde Dir gehorchen. Habe ich nicht genug gelitten? Warum wartete ich, bis es zu spät war? Oh, warum wartete ich darauf, bis Dein Geist auf-hörte, um mich zu ringen?“

 

  • Jesus sagte zu ihr: „Du hattest viele Gelegenheiten, Busse zu tun und Mir zu dienen.“

 

Traurigkeit lag auf dem Gesicht von Jesus als wir weggingen.

 

  • Während ich die alte Frau weinen sah, fragte ich: „HERR, was kommt als Nächstes?“

 

Um mich herum konnte ich Angst fühlen, Leid, schmerzerfülltes Geschrei und eine überall gegenwärtige Atmosphäre des Todes.

 

Jesus und ich wanderten kummervoll von einer Grube zur nächsten. Nur durch Seine Kraft konnte ich weiter gehen. Selbst noch in einiger Entfernung konnte ich das Bereuen und Flehen der alten Frau hören.

 

Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, ihr zu helfen, dachte ich. Ungläubige, bitte bitte, wartet nicht, bis der Geist Gottes aufhört, um euch zu ringen!

 

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Das linke Bein der Hölle (Teil 4)

 

 

 

In der nächsten Grube war eine Frau auf ihren Knien, als ob sie nach etwas suchte. Ihre Skelettgestalt war voller Löcher.

 

Man konnte durch ihre Knochen hindurchsehen und sah die Flammen lodern. Sie hatte keine Haare mehr auf dem Kopf und dort, wo einst ihre Augen und Nase gewesen waren, sah man nur noch Löcher. Dort, wo sie kniete, war ein kleines Feuer, das um ihre Füße herum brannte. Sie klammerte sich fest an den Schwe-felsteinen, die in der Grube waren. Das Feuer loderte an ihren Händen hoch und während sie im Boden wühlte, fiel das tote Fleisch von ihr ab. Tiefgreifende Seufzer schüttelten sie.

  • „Oh HERR, Oh HERR;“ schrie sie. „Ich will raus!“

 

Als wir zusahen, kam sie mit ihren Füßen bis zum oberen Rand der Grube. Ich nahm an, dass sie jeden Moment hinauskommen würde. Doch dann kam ein riesiger Dämon auf sie zugerannt. Er hatte große Flügel, die herunterhingen und aussahen, als wären sie an der Spitze gebrochen. Er sah braunschwarz aus und war überall behaart. Seine Augen lagen tief im Schädel und er hatte die Größe eines Grizzlybären. Der Dämon raste zu ihr hin stieß sie sehr hart zurück in die Feuergrube.

 

 

Ich sah entsetzt zu, wie sie fiel. Großes Mitleid mit ihr erfasste mich. Ich wollte sie in meine Arme nehmen, sie halten und Gott fragen, ob Er sie heilen und von hier wegnehmen würde.

 

 

Jesus wusste um meine Gedanken und sagte:

  • „Mein Kind, das Urteil ist bereits gefällt. Gott hat gesprochen. Als sie noch ein Kind war, rief ich sie immer wieder, damit sie für ihre Sünden Buße tun solle und um mir zu dienen.
  • Als sie 16 Jahre alt war, kam ich zu ihr und sagte: „Ich liebe dich. Gib mir dein Leben und folge mir nach. Ich habe einen speziellen Auftrag für dich.“
  • Ich rief sie ihr ganzes Leben, aber sie wollte nicht hören.
  • Sie sagte: 'Eines Tages will ich Dir dienen. Ich habe jetzt keine Zeit für Dich. Keine Zeit, keine Zeit, ich habe ein Leben mit viel Spaß. Keine Zeit, keine Zeit, Dir zu dienen, Jesus. Mor-gen, ja morgen, da will ich es tun.'

Der Morgen kam jedoch nie, sie wartete zu lange.“

 

  • Sie schrie zu Jesus: „Meine Seele wird hier wirklich gefoltert. Hier gibt es keinen Ausweg.
  • Ich weiß, dass ich die Welt anstatt Deiner wollte, HERR. Ich wollte Reichtum, Ruhm und Glück – und ich hatte es. Ich konnte alles kaufen, was ich wollte; ich war mein eigener Boss. Ich war zu meiner Zeit die Schönste und am Besten gekleidete Frau. Und ich hatte Reichtum, Berühmtheit und Glück – aber ich fand heraus, dass ich das alles nicht mit in den Tod nehmen konnte.
  • Oh HERR, die Hölle ist grausam. Ich habe keine Ruhe, weder Tag noch Nacht. Ich bin immer in Schmerzen und Folter. Hilf mir, HERR!“

Die Frau schaute mit Sehnsucht zu Jesus und sagte: „Mein süßer HERR, wenn ich nur auf Dich gehört hätte! Ich werde das für immer bereuen.

Ich plante, Dir eines Tages zu dienen – wenn ich bereit gewesen wäre. Ich dachte, Du wärst immer für mich da. Aber wie falsch lag ich mit dieser Annahme!

Wegen meiner Schönheit war ich eine der begehrtesten Frauen meiner Zeit. Ich wusste, das Gott mich zur Umkehr bewegen wollte. Mein ganzes Leben zog Er mich mit Seilen der Liebe und ich dachte, ich könne Gott wie jeden anderen behandeln. Er würde immer für mich da sein.

 

Oh ja, ich benutzte Gott!

 

Er hatte so inständig versucht, mich umzustimmen Ihm zudienen. Während all dieser Zeit dachte ich, ich brauche Ihn nicht. Oh, wie falsch ich lag!

 

Satan fing an mich zu benutzen und dann fing ich an mehr und mehr Satan zu dienen. Zum Schluss liebte ich ihn mehr als Gott. Ich liebte die Sünde und wollte nicht mehr zu Gott umkehren.“

 

„Satan benutzte meine Schönheit, mein Geld und all mein Den-ken drehten sich nur noch darum, wie viel Kraft er mir geben würde.

Dennoch versuchte Gott mich zur Umkehr zu bewegen. Aber ich dachte, ich habe noch Zeit, morgen oder übermorgen. Doch, eines Tages, als ich im Auto saß, fuhr mein Chauffeur in ein Haus und ich war auf der Stelle tot. HERR, bitte lass mich hier raus!“

 

 

Während sie sprach und das Feuer an ihr loderte, griff sie mit ihren knochigen Händen nach Jesus.

  • Jesus sagte: „Das Urteil ist gefällt.“

Tränen flossen über Seine Wangen während wir zur nächsten Grube weitergingen.

 

 

Innerlich weinte ich über den Horror der Hölle.

  • „Lieber HERR,“ schrie ich, „die Folter ist zu real. Wenn eine Seele hierher kommt, dann ist weder Hoffnung noch Leben noch Liebe. Die Hölle ist zu real!“

Kein Ausweg, dachte ich. Sie muss für immer in diesen Flammen brennen.

 

  • „Die Zeit läuft aus,“ sagte Jesus. „Wir kommen morgen wieder zurück.“

 

Freund, wenn du in Sünde lebst, bitte - in deinem Interesse - tue Buße. Wenn du wiedergeboren bist und hast dich von Gott abge-wandt, tue Buße und kehre jetzt zu Ihm zurück.

Lebe gut und wandle in der Wahrheit. Wache auf, bevor es zu spät ist und dann kannst du deine Lebenszeit für immer und ewig mit Jesus im Himmel verbringen.

 

 

Jesus sprach wieder zu mir:

  • „Die Hölle hat einen Körper (wie eine menschliche Gestalt), die im Zentrum der Erde auf ihrem Rücken liegt.
  • Die Hölle ist wie ein menschlicher Körper geformt – sehr groß und mit vielen Folterkammern.“
  • „Erinnere dich daran, den Menschen auf der Erde zu erzäh-len, dass die Hölle eine Realität ist. Millionen verlorener Seelen sind hier und mit jedem Tag werden es mehr.
  • Am Tag des Jüngsten Gerichts werden Tod und Hölle in den Feuersee geworfen – dies ist der zweite Tod.“

 

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Kapitel 1

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In die Hölle (Teil 1)

 

 

Im März 1976, als ich zu Hause betete, besuchte mich der HERR Jesus Christus. Tagelang hatte ich im Geist gebetet, als ich plötz-lich die Gegenwart Gottes fühlte. Seine Kraft und Seine Herrlich-keit erfüllten das Haus.
Ein strahlendes Licht erhellte den Raum, in dem ich am Beten war und ein süßes und wundervolles Gefühl kam über mich. Liebeswellen rollten und falteten sich ineinander und rollten über- und auseinander.
Es war ein spektakuläres Schauspiel! Und dann fing die Stimme des HERRN an, zu mir zu sprechen.

 

 

Er sagte:

  • „Ich bin Jesus Christus, dein HERR und es ist Mein Wunsch, dir eine Offenbarung zu geben, um die Erretteten auf Meine Wieder-kunft vorzubereiten und damit sich viele der Gerech-tigkeit zuwenden. Die Macht der Finsternis ist Wirklichkeit und mein kommen-des Strafgericht ist wahr.
  • Mein Kind, Ich werde dich durch Meinen Geist in die Hölle führen, und Ich werde dir viele Dinge zeigen, von denen Ich will, dass die Welt sie erfährt. Ich werde dir oft erscheinen; Ich werde deine Seele aus deinem Körper nehmen und dich wahrhaftig und real in die Hölle mitnehmen.
  • Ich will, dass du ein Buch schreibst, und darin alle Visionen und alle Dinge, die ich dir offenbare, festhältst. Du und Ich werden zusammen durch die Hölle wandern. Mache eine Auflistung der Dinge, die waren, die sind und die kommen. Meine Worte sind wahr, treu und glaubwürdig. ICH BIN DER ICH BIN und neben Mir ist keiner.“

 

  • „Oh HERR,“ schrie ich, „was willst Du, dass ich für Dich tue?“

 

Mein ganzes Ich wollte zu Jesus schreien, um Seine Gegenwart festzuhalten. Die beste Art es zu beschreiben ist, dass Seine Liebe mich erfüllte - es war die absolut schönste, friedvollste, freudigste, kraftvollste Liebe, die ich je fühlte.
Gottes Lobpreis begann von mir zu fließen. Auf einmal wollte ich Ihm mein ganzes Leben geben. Ihm dienen und helfen, Men-schen von der Sünde zu erretten.
Ich wusste durch den Heiligen Geist, dass es wirklich Jesus, der Sohn Gottes war, der mit mir in diesem Raum war. Ich finde keine Worte, um Seine göttliche Gegenwart zu beschreiben. Aber ich weiß, dass ich weiß - es war der HERR.

 

  • „Siehe, mein Kind“, sagte Jesus, „Ich werde dich mit Meinem Geist in die Hölle hineinführen. Danach wirst du fähig sein, die Realität der Hölle in einem Buch festzuhalten, um damit der ganzen Welt klar und deutlich zu machen, dass es die Hölle wirklich gibt. Dadurch werden Verlorene aus der Dun-kelheit ins Licht des Evangeliums von Jesus Christus geführt.“

 

Im selben Moment wurde meine Seele aus meinem Körper genommen. Ich bewegte mich mit Jesus hoch hinaus aus mei-nem Zimmer dem Himmel zu. Ich war mir all dessen, was um mich herum geschah, voll bewusst.
Ich sah meinen Mann und meine Kinder wie sie unten im Haus schliefen. Es war, als wäre ich tot und mein Körper lag unter mir im Bett, während ich im Geist mit Jesus durch das Dach schweb-te.
Es schien, als wäre das ganze Dach zurück gerollt und so konnte ich meine ganze Familie in ihren Betten beim Schlafen sehen.

 

 

Ich spürte, dass Jesus mich berührte, als Er sagte:

  • „Fürchte dich nicht. Sie sind in Sicherheit.“

 

Er kannte meine Gedanken. Ich versuche dir, dem Lesenden, auf die bestmögliche Art, Stück für Stück, zu erzählen, was ich sah und erlebte. Einiges verstand ich zuerst nicht. Der HERR erklärte mir die Bedeutung der meisten Geschehnisse - über andere Din-ge schwieg ER.
Ich wusste damals und weiß es heute, dass all die Geschehnisse wirklich passierten und das nur Gott mich all das sehen lassen konnte. Gelobt sei Sein heiliger Name! Glaubt mir, Leute, die Hölle gibt es!!! - Während der Vorbereitung für dieses Buch wurde ich noch weitere Male im Geist in die Hölle geführt.


Bald waren wir hoch oben am Himmel. Ich drehte mich um und sah zu Jesus. Er war mit Herrlichkeit und Kraft gefüllt, wobei völ-liger Friede von Ihm floss.

 

 

Er nahm meine Hand und sagte:

  • „Ich liebe dich. Hab keine Angst, Ich bin mit dir.“

 

Während wir höher zum Himmel hinauf stiegen, konnte ich nun die Erde unter mir sehen. An vielen Orten der Erde ragten Rohre heraus, die aussahen wie Trichter. Sie drehten sich spiralförmig zu einem zentralen Punkt und dann wieder zurück.

Die Trichter drehten sich hoch über der Erde, ekelerregend, rie-sig, dreckig und immer in Bewegung. Sie stießen überall aus der Erde heraus.

 

  • „Was ist das?“ fragte ich den HERRN, als wir näher zu einem solchen Rohr kamen.
  • „Es sind Eingangstore zur Hölle,“ sagte Er. „Wir werden durch eines dieser Tore in die Hölle hinein gehen.“

 

Unmittelbar danach betraten wir einen dieser Trichter.

 

 

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In die Hölle (Teil 2)

 

 

Darin sah es aus wie in einem Tunnel, spiralförmig drehte es sich rund herum von oben herab. Eine tiefe Dunkelheit kam über uns und diese brachte einen sehr abscheulichen Gestank mit sich, der mir, für eine kurze Zeit, den Atem raubte.

An den Wänden des Tunnels waren lebendige Gestalten einge-mauert. Sie waren von dunkelgrauer Farbe, bewegten sich und schrien uns laut zu, als wir vorbeizogen. Ohne, das man es mir sagen musste, wusste ich, dass es sich um Dämonen handelte. Die Gestalten konnten sich bewegen, waren aber mit der Wand verbunden. Sie strömten einen bestialischen Gestank aus und ihr Geschrei durchdrang Mark und Bein.

Ich nahm eine unsichtbare, satanische Kraft wahr, die im Inneren des Tunnels präsent war. Manchmal gelang es mir, trotz der Dunkelheit, diese Gestalten zu erkennen. Ein dreckiger Nebel umgab die meisten.

 

  • „HERR, was sind das für Wesen?“ fragte ich Jesus, während ich Seine Hand ganz festhielt.
  • Er sagte: „Das sind Dämonen, die auf den Befehl Satans warten, um auf die Erde ausgesendet zu werden.“

 

Als wir weiter in den Tunnel hinabglitten, lachten und riefen die Dämonen uns zu. Sie versuchten uns zu berühren, konnten es aber nicht wegen der Kraft, die von Jesus ausging.

Die Luft war total verdreckt und stinkend und nur die Gegenwart Jesu bewahrte mich beim Anblick des totalen Horrors, in angst-erfüllter Hysterie loszuschreien.

Oh ja, ich war im Besitz all meiner Sinne – ich konnte riechen, hören, sehen, fühlen und sogar schmecken konnte ich die Dämo-nen an diesem Ort. Ferner waren meine Sinne so empfindsam, sodass es mir beinahe schlecht wurde von all diesem ekelhaften Gestank.

Erbärmliche Schreie erfüllten die Luft, je näher wir dem Kern des Tunnels kamen. Mark und Bein erschütterndes Geschrei kam uns aus der Dunkelheit des Tunnels von unten entgegen. Geschrei in den verschiedensten Tonlagen erfüllte die Luft. Ich spürte die Angst, den Tod und die Sünde um mich herum. Es war der schlimmste Gestank, den ich je gerochen hatte.

Aus jeder Richtung wehte der bestialische Gestank von verwe-sendem Fleisch. Niemals zuvor hatte ich jemals auf der Erde so viel Schlechtigkeit wahrgenommen und derart verzweifeltes Schreien gehört.

Schon bald musste ich erfahren, dass dies die Schreie der Toten waren und dass die Hölle mit ihren Wehklagen angefüllt ist. Ich verspürte etwas wie einen Windstoß des Horrors und nahm vor uns eine enorme, dämonische Anziehungskraft wahr.

Lichter wie Blitze oder rasch blinkende Lichter durchdrangen die tiefe Dunkelheit und warfen graue Schatten an die Wände. Ich konnte nur ungenau die Umrisse von dem erkennen, was da vor uns war. Wie im Schock prallte ich zurück, als ich deutlich fest-stellte, dass sich eine große Schlange vor uns bewegte. Als ich genauer hinsah, nahm ich wahr, dass diese grässlichen Schlan-gen überall herum krochen.

 

  • Jesus sagte zu mir: „Wir werden bald in das linke 'Bein' der Hölle kommen. Dort wirst du großes Leid, ergreifende Trau-rigkeit und unbeschreiblichen Horror sehen. Bleib ganz nah bei mir, Ich werde dir die Kraft geben und dich beschützen, während wir durch die Hölle gehen.“
  • „Die Dinge, die du sehen wirst, stellen eine Warnung dar,“ sagte Er.
  • „Das Buch, das du schreiben wirst, wird viele Seelen vor der Hölle retten. Was du sehen wirst, ist wahr und real. Hab keine Angst, denn Ich bin mit dir.“

 

Nach einiger Zeit kamen Jesus und ich am Ende des Tunnels an. Wir betraten die Hölle. Ich werde mein Bestmöglichstes geben, um dir, liebem Leser, zu berichten, was ich sah - und zwar in der Reihenfolge, wie Gott es mir gab.

Vor uns, so weit wie ich nur sehen konnte, flogen Objekte pfeil-artig hin und her. Grollende Töne, Leid und Geschrei erfüllten die Luft. Weit vor uns sah ich ein diffuses Licht, auf das wir uns zu bewegten. Der Weg war trocken, staubig und dreckig. Wir waren bald vor dem Eingang eines schmalen, dunklen Tunnels.

Manche Dinge kann ich nicht zu Papier bringen, da sie einfach zu grausam waren. Die Angst der Hölle konnte ich schmecken und ich weiß, wenn ich nicht mit Jesus gewesen wäre, hätte ich nicht zurück gefunden.

 

Während ich all dies aufschreibe, gab es viele Dinge, die ich sah, welche ich nicht verstand. Aber der HERR weiß alle Dinge und Er half mir, die meisten Dinge zu verstehen.

 

Lass mich dich warnen!

Gehe und komme nicht an diesen Ort!

 

Es ist ein sehr grässlicher Ort, voller Pein und schmerzerfüllter Qualen und unendlichem, ewigem Leid. Deine Seele wird immer leben. Die Seele lebt für immer und ewig.

 

 

Es ist pure Wirklichkeit,

dass deine Seele entweder

in den Himmel oder in die Hölle geht!

 

 

Wenn du denkst, dass die Hölle hier auf der Erde sei, so hast du damit recht! Sie ist hier! Die Hölle ist im Zentrum der Erde und die Seelen, die sich dort befinden, sind Tag und Nacht in Qualen. Dort gibt es keine Parties, keine Liebe, kein Mitleid, keine Ruhe. Nur ein Ort voll von unvorstellbarem Leid.

 

 

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